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Dylan Thomas (1914 – 1953) war ein walisischer Dichter. Eine schillernde Figur, ein enfant terrible im Leben und einer der bedeutendsten Dichter des zwanzigsten Jahrhunderts, so sagt man. Viele Künstler haben sich durch sein Werk inspirieren lassen, wurden von seinen poetischen Visionen geprägt. Das Buch „Der Ball den ich einst warf …“ nähert sich Dylan Thomas nicht über seine Person, nicht über sein ausschweifendes kurzes Leben, sondern sucht die Nähe über seine Gedichte und Kurzgeschichten. Der erste Teil des Buches „The ball I threw while playing in the park has not yet reached the ground“ spiegelt metaphorisch, ganz ohne Text auskommend, das lyrische Werk des Dichters. Über vierzig Buchseiten hinweg pilgert eine Prozession bestehend aus über zweihundert Geschöpfen, die in unterschiedlicher Lebendigkeit, als Mischfiguren, halb Mensch, halb Tier, Männer, Frauen, Alte wie Junge von rechts nach links vor den Augen der Betrachter vorüber. Man wird vergeblich Ausschau halten, in den Bildern Inhalte der Gedichte wiederzuerkennen. Vielmehr steht die Prozession für die Suche nach dem Wesen, dem Geheimnis, den Leidenschaften des Autors in seinem Werk. Im zweiten und dritten Teil des Buches werden zwei Kurzgeschichten in Worten und Bildern nacherzählt. In „The Lemon“ (neu: „Die Sonne weht durch die offenen Fenster, und das Licht des Windes hat die Farbe der Sonne“) schleicht sich der Autor (Bernhard Skopnik) selbst, durch einen Spiegel schreitend, in die Geschichte ein und erlebt dort die von Dylan Thomas erzählte Handlung aus einem ganz anderen Blickwinkel. Auch in der zweiten Geschichte „Mouse and Woman“ (neu: „Er erinnert sich an den Klang ihrer Stimme, was sie gesagt hat, hat er vergessen“) weicht die Nacherzählung vom Original ab, bleibt ihr jedoch, in Worten und Bildern neu ausformuliert, stets auf der Spur.
Der Ball, den ich einst warf … / Bernhard Skopnik
erschienen im b-skopnik-eigenverlag 2026
Link: b-skopnik-eigenverlag
Hardcover, 156 Seiten
26 x 20 cm, farbig
Kontakt: info@b-skopnik.de




