© 2026 Bernhard Skopnik | Impressum & Datenschutz
Irgendwann, irgendwie lag der Name plötzlich auf dem Tisch. Genau genommen, auf dem Küchentisch. Peter Rühmkorf. Peter Rühmkorf? Wer war das? Ich hatte den Namen schon irgendwann gehört, jedoch keine Ahnung mehr in welchem Zusammenhang. Ein TV-Journalist? Ein Sportler? Ein Politiker? Nur wenige Wochen später steckte ich bereits überwältigt von seinem Oeuvre in dem großartigen Abenteuer, einem Dichter auf so unterschiedlichen Ebenen zu begegnen. Ich lernte über seine Gedichte, Tagebucheintragungen und Essays einen der ganz Großen des 20. Jahrhunderts kennen, ohne ihn jedoch wirklich zu begreifen. Erst als ich begann, ihm als Zeichner entgegenzutreten, über Linien und Flächen, figürlich und abstrakt seine Worte in Bilder zu übertragen, fiel es mir leichter, ihm zu folgen. Aus diesen imaginären literarisch-zeichnerischen Dialogen wuchs das Buch „Rühmkorfs Ei“, das von seiner Entstehungsphase und den ersten Schritten berichtet. Darüber hinaus erzählt es von einer fiktiven Begegnung mit dem Dichter, aber vor allem beinhaltet es eine etwa dreissig Meter breite, horizontallaufende, zusammenhängende Zeichnung – verteilt auf einhundertzwanzig Buchseiten. Aus dem erweiterten Material wurde auch ein Film geschnitten, der live mit Axel Garbelmann als Rezitator der Rühmkorf-Gedichte und musikalischen Improvisationen auf dem Kontrabass von Sven Krug aufgeführt wurde.
Rühmkorfs Ei / Bernhard Skopnik
erschienen im b-skopnik-eigenverlag 2024
Link: b-skopnik-eigenverlag
Hardcover, 156 Seiten
26 x 20 cm, einfarbig schwarz
Kontakt: info@b-skopnik.de




